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August Recap (01.09.22)

Die Tage verfliegen und ich verliere die Recaps komplett aus den Augen.

Was geht? Mir geht's gut, denn der Mond ist mal wieder wunderschön.

Was habe ich im August gemacht? Nun ja.. Ich habe mich entschieden, mir etwas Zeit mit der Main Quest im Leben zu lassen. Dummer Weg zu sagen, dass ich doch nicht im Herbst studieren werde. Vieeeel zu früh! Ich bin gerade mal achtzehn, noch will ich nicht den kompletten Ernst des Lebens spüren. Jetzt geht es darum, ein guter NEET (Not in Education, Employment or Training) zu sein, der seine Zeit effektiv nutzt. Na gut, ein NEET bin ich nicht wirklich, denn ich helfe meinem Vater bei der Arbeit

Führerschein habe ich hoffentlich demnächst durch. Beim Gedanken an die Fahrprüfung kriege ich ein Bauchgefühl, wie wenn der Lehrer die Klassenarbeiten verteilt, und du weißt, dass du verkackt hast.

Themenwechsel! Main Game? Ne weile hab ich gar nichts gespielt, hab aber seit ein paar Wochen Animal Crossing für den GameCube gespielt. Super cool, bin täglich dabei. Käfer verkaufen, angeln gehen, Briefe an kleine Tiere schreiben. Es ist einfach kathartisch.

Apropos kathartische Wirkung, gemalt habe ich auch wieder. Diesen Monat wohl mein bestes Gemälde. So finde ich es zumindest. Zwar sieht es auf dem Bild nicht so heftig aus, aber glaubt mir, es ist so unglaublich schön. Ich mache weiter solche gemälde, sie machen mir am meisten Spaß. Jedes Gemälde, das ich geplant habe, wurde scheiße. Einfach mit der Farbe die Gefühle ausdrücken. Das ist erfüllend! Ich sage nicht, dass sowas Talent braucht, ich finde es für mich aber deutlich ansprechender.

Y'know, heute ist etwas interessantes passiert. Ich habe per Zufall so viele Leute aus meinem Leben getroffen. Nicht unbedingt meine engsten Freunde, sondern eher Bekannte. Darunter auch meine ehemalige Freundin (LOL!!!). Nein, Spaß beiseite. Mir ist aufgefallen, dass ich vor diesen ganzen Personen immer noch enormen Respekt habe obwohl wir nicht mehr den selben Weg gehen. Es passiert einfach. Man wächst und lässt los. Ich habe so ziemlich aufgehört, Leute auf Krampf ändern zu wollen. Es kann nur aus dem Inneren kommen, aus Einsicht. Ich habe eine (relativ?) hohe Toleranz, musste aber auch oft aufhören, wenn es mir wirklich gar nichts zurückgibt.

Ab und zu fühle ich mich schlecht dafür, wie ich manche Personen behandle / behandelt habe. Mir geht es nicht darum, dass ich ein Arschloch bin, eher geht es mir darum, dass ich Leute im Dunkeln lasse, entweder aus Komfort oder Scham. Schwer, hier meine Gedanken zu formulieren, aber ich werde es irgendwann mal vertiefen.

Das ist denken. Beim Schreiben merke ich, dass mein Leben ein riesiges Whack-A-Mole ist, und aus jeder Ecke neue Macken erscheinen. Auch da, wo ich schon mal getroffen habe. Deep, haha.

Na gut, hoffentlich hattet ihr so viel Spaß beim Lesen, wie ich beim Schreiben. Und hoffentlich konnte man auch 20% der Sachen verstehen, haha.

Bis dann!