April Recap (30.4.22)
Es ist wirklich krass, wie schnell die Zeit verfliegt. Zu diesem Zeitpunkt ist schon 33% des Jahres vorbei. Auch wenn Neujahrsvorsätze meiner Meinung nach cringe sind, hab ich mir auch ein paar Ziele gesetzt.
Ich bin kein Fan von oberflächlichen Zielen, wie z.B. Gewicht verlieren oder keine Ahnung.. kein fucking Alkoholiker mehr sein. Zum Glück brauche ich das auch nicht, denn ich bin schon perfekt, so wie ich bin! (jk)
Nun, der große Brocken ist ja, ein besserer Mensch zu werden. Es ist an sich auch nicht schwer. Für mich ist dieses Jahr wichtig, einen kleinen Schritt aus der Komfortzone auszutreten. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass ich in der jetzigen Phase, vor allem für mein Alter, zu wenig ausprobiere.
Was habe ich also bisher ausprobiert?
Ich gehe das alles Schritt für Schritt an, deshalb hat sich noch nicht allzu viel gesammelt, hahaha. Auf der Reise der Selbstverbesserung hat man zwei Pfade, die relativ einleuchtend sind. Erstens gibt es die physische Seite, zweitens die mentale.
Vermutlich will jeder Typ in meinem Alter groß und stark werden, so wie Mama es immer versprochen hat. Ich bin davon nicht ausgeschlossen. Aus diesem Grund hab ich auch nicht nein gesagt, als es ein Angebot für einen sehr billigen Gutschein im Fitnessstudio gab.
Es war auch eine gute Erfahrung, es hat nur nicht perfekt zu mir gepasst. Vielleicht muss man sich da etwas dran gewöhnen, aber ich hab mich oft out-of-place gefühlt. Die Situation hat sich deutlich dadurch verbessert, dass ich liebe Freunde habe, die mich begleitet haben.
Als Schlusswort zum Fitnessstudio kann ich sagen, dass es zwar tierisch Spaß macht, aber man sich da etwas einleben muss. Minderwertigkeitsgefühl blieb bei mir aber inexistent
Was gab's noch?
Nachdem ich also den physischen Pfad erforscht habe, wurde es Zeit für den, richtig, mentalen Pfad. Gut aufgepasst!
Mir ist des Öfteren aufgefallen, dass ich mich in unnötigen Welten verliere. Damit meine ich: Holy shit, wie viel Zeit vergeude ich eigentlich vor Bildschirmen?? Was danach folgte, war eine radikale Online-Diät. Es wirkt immer noch. Und falls jetzt die Frage kommt, was ich stattdessen gemacht habe, habe ich eine gute Antwort.
Denken. Ich habe mehr über Wesentliches nachgedacht und mein Umfeld aufmerksamer beobachtet. Man fühlt sich frischer. Und wenn man anfängt mehr über sein Leben nachzudenken, fallen einem auch die Probleme stärker auf. Bei mir bestand das Problem daraus, dass aus Konflikten eine wiederholte Spirale von negativen Gedanken wurde. Nervig, dachte ich mir. Wie geht das wieder weg?
Für mich gab es die einfache Lösung, diese Konflikte anzugehen. Bevor ich zu pretentious klinge, es kam nicht immer aus kompletter Eigeninitiative, und ich musste für Momente auch mein Ego runterfahren. Ich bin dankbar, dass ich gleich mehrere langanhaltende Unstimmigkeiten beseitigen konnte. Und als Konsequenz dessen verschwanden die meisten negativen Gedanken, die sich in meinem Kopf angesammelt haben.
Was kommt bald?
Das war natürlich nur ein kleiner Einblick in meine höchst interessante (kappa) Welt. Voraussichtlich fangen bald erst die großen Schritte an, sehr bald sogar. Ich bin wirklich aufgeregt auf die kommende Zeit. Hoffentlich wird alles gut gehen, für uns alle!
Bis dann!